Schloss Lomnitz

Das barocke Schloss Lomnitz funktioniert heute als Museum. Es ist täglich geöffnet. Zur Besichtigung stehen die historischen Räume im Parterre, der mittelalterliche Schlosskeller, sowie die 1. Etage bei Wechselausstellungen. Drei Räume zeigen Möbel und andere Ausstattungselemente die typisch sind für schlesische Schlösser aus der Wende vom 18./19. Jahrhundert. Ein weiterer Ausbau der Museumsräume ist geplant. Im Schloss soll die Lebensweise verschiedener Epochen dargestellt werden.

In der Bibliothek können die Besucher die Präsentation „Wachgeküßt- Schloss Lomnitz“ ansehen, die in 20 Minuten sehr anschaulich die Geschichte und Gegenwart von Lomnitz darstellt. In unterhaltsamer und leicht verständlicher Form wird die ungewöhnliche Geschichte der Rettung und des Wiederaufbaus von Lomnitz dargestellt und zeigt die in vielen Aspekten kaum bekannte Geschichte der schlesischen Güter am Beispiel von Lomnitz auf. Der Film ist sehr empfehlenswert, trägt er doch dazu bei die komplizierte schlesische Geschichte besser zu verstehen.

Park

Der 9 ha große Lomnitzer Park wurde im Stil eines englischen Landschaftsparks unter der Mitwirkung Peter Josefs Lenne von 1843 – 1847 angelegt. Mit dem am anderen Flussufer des Flusses Bober gelegenen Schlosspark von Schildau / Wojanow bildet er eine sehr eindrucksvolle Gesamtkomposition, die von herausragender Bedeutung ist. In idealer Weise sind hier Natur und Kultur miteinander verwoben.

Der sich etwa 1 km am Flussufer erstreckende  Park gliedert sich in den Ober- und in den Unterpark. Der leise plätschernde mit vielen malerischen Felsen gegliederte Flusslauf verlockt zu Picknicken oder zum traumverlorenen Dösen.

Im rekonstruierten Pleasure-Ground um die Schlösser herum laden farbenfrohe Blumenbeete zu Spaziergängen ein, Sie fühlen sich in die Zeit des Biedermeier zurückversetzt. Der historische Küchengarten mit seiner hohen Feldsteinmauer zeigt den traditionellen Anbau von Kräutern, Gemüse und Blumen, die hier an dieser Stelle über Jahrhunderte kultiviert wurden. Der Küchengarten ist ein typisches Beispiel für die früher an jedem Gutshaus anzufindenden Nutzgärten und der einzige seiner Art in Niederschlesien.

 

      

     

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