Die Geschichte von Lomnitz geht bis weit in das Mittelalter zurück. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten Schloss und Gut mehrmals seinen Besitzer. Von 1835 bis 1945 war die Anlage im Besitz der Familie von Küster, nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde das Schloss enteignet und ging in den Besitz des polnischen Staates über. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs gelang es der Familie, das zu einer Ruine verfallene Große Schloss zurückzuerwerben und langsam erwachte neues Leben in den alten Mauern...

 

          

Das am Flüsschen Lomnitz gelegene typische Waldhufendorf wurde erstmals im 14. Jh. erwähnt. Im Niederdorf befindet sich das Gut Lomnitz, zu dem das barocke, sogenannte Große Schloss von 1720, und das sogenannte Kleine Schloss, als Witwensitz 1805 erbaut, gehört. Im Laufe seiner Geschichte hatte das Gut viele bekannte Besitzer. Im 15. und 16. Jh. war es im Besitz der Freiherren v. Zedlitz. Ab der Mitte des 17. Jh. bis 1738 waren die Freiherren von Tomagnini die Besitzer, die während dieser Zeit auch das alte Barockschloss 1720 erbauten. Als Baumeister wird der berühmte schlesische Barockbaumeister Martin Frantz vermutet, der unter anderem auch die prächtige Gnadenkirche in Hirschberg errichtet hatte.


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